Albshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Guxhagen im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Geographische Lage Albshausen liegt auf dem Südwesthang der Söhre, auf der sich Teile des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land (Werratal.Meißner.Kaufunger Wald) erstrecken. Nachbarortschaften sind Wollrode im Norden, Wattenbach im Nordosten, Eiterhagen im Ostsüdosten, Empfershausen im Südosten, Körle im Süden, Wagenfurth jenseits der nahen Fulda im Südsüdwesten, Grebenau jenseits der Fulda im Westen und Guxhagen im Westnordwesten.

Der Ortsteil gliedert sich in das Oberdorf und das Unterdorf. Dazwischen liegt der Friedhof mit der Kapelle.

Geschichte Ortsgeschichte Die älteste bekannte Erwähnung von Albshausen erfolgte im Jahr 1132 unter dem Namen „Alboldeshusen“ in einer Urkunde des Klosters Hasungen. In der Folge wurde der Ort in erhaltenen Urkunden unter folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung bzw. die Quelle): Alvoldeshusen (1074, Fälschung), Alboldeshusen (1123), Albeshusen (1463), Almeshausen (1592, Mercators Karte) und Albershausen (um 1620).

Zum 1. Februar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Albshausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis als Ortsteil der Gemeinde Guxhagen eingegliedert. Für Albshausen wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.

Verwaltungsgeschichte im Überblick Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan. denen Albshausen angehört(e):

vor 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Amt Melsungen ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Melsungen 1787: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Melsungen ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Melsungen 1807–1813: Königreich Westphalen, Departement der Fulda, Distrikt Kassel, Kanton Körle ab 1815: Kurfürstentum Hessen, Amt Melsungen ab 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis MelsungenVerordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. (kurhess GS 1821) S. 72.1022: Trennung zwischen Justiz (Justizamt Melsungen) und Verwaltung. ab 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hersfeld ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Melsungen ab 1867: Norddeutscher Bund, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Melsungen ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Melsungen ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Melsungen ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Melsungen ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Melsungen ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Melsungen ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Melsungen ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Schwalm-Eder-Kreis

Bevölkerung Einwohnerstruktur 2011 Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Albshausen 393 Einwohner. Darunter waren 6 (1,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 81 Einwohner unter 18 Jahren, 162 zwischen 18 und 49, 75 zwischen 50 und 64 und 75 Einwohner waren älter. Die Einwohner lebten in 156 Haushalten. Davon waren 33 Singlehaushalte, 48 Paare ohne Kinder und 60 Paare mit Kindern, sowie 9 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 36 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 102 Haushaltungen lebten keine Senioren.

Einwohnerentwicklung 1585: 14 Haushaltungen 1747: 13 Haushaltungen

Historische Religionszugehörigkeit  Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: 143 evangelische (= 100 %) Einwohner • 1961: 269 evangelische (= 88,20 %), 32 katholische (= 10,49 %) Einwohner

Verkehr Nördlich von Albshausen zweigt von der Landesstraße 3460 (früher Bundesstraße 83; Dörnhagen–Albshausen–Wollrode) die durch das Dorf in Richtung Süden nach Körle führende Kreisstraße 158 (auch ehemalige B 83) ab. Etwas südwestlich vorbei an der Ortschaft verläuft der Kehrenbergtunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg.

Anmerkungen

Einzelnachweise Einwohnerzahlen der Gemeinde Guxhagen (aus Webarchiv): 1996, 2002, 2006, 2010, 2018

Weblinks

Aus der Geschichte von Albshausen. In: Archiv Guxhagen.

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