Emilia Bicchieri, Ordensname (* 1238 in Vercelli, Piemont; † 3. Mai 1314 ebenda) war eine italienische Dominikanerin, Priorin, Selige und Mystikerin.
Leben mini|Dom Sant’Eusebio in Vercelli Emilia Bicchieri, Tochter adeliger Eltern, entschloss sich mit 16 Jahren Ordensfrau im II. Orden der Dominikanerinnen zu werden. Ihr Vater unterstützte ihre Berufung und kaufte dafür ein leerstehendes Kloster außerhalb Vercellis. Mit 19 Jahren legte sie ihre Profess ab und mit 20 wurde sie Priorin. Bekanntheit erlangte sie insbesondere durch ihre mystischen Visionen, die häufig die Eucharistie zum Gegenstand hatten. Die Volksverehrung von Emilia Bicchieri als Selige wurde am 19. Juli 1769 durch Papst Clemens XIV. bestätigt. Ein Jahr später erschien eine Biografie über diese Nonne. Ihre Reliquien wurden im Jahr 1811 zum Dom Sant’Eusebio in Vercelli überbracht. Ihr Fest in der Liturgie ist der 3. Mai, im Dominikanerorden der 4. Mai.
Literatur
Ferdinand Holböck: Das Allerheiligste und die Heiligen. Stein am Rhein (Christiana) 1979, ISBN 3-7171-0753-4, S. 143–145. Gioachimo de Pietri: Vita, Virtú, e Miracoli della B. Emilia Bicchieri di Vercelli dell'Ordine di S. Domenico, Fondatrice del Monastero di S. Margarita di detta Città. 1770; (italienisch, erste Biografie nach der formellen päpstlichen Genehmigung ihres örtlichen „Kultus“); .
Weblinks
Biografie in Sancti e Beati. santiebeati.it (italienisch). Biografie. Internetseite der Dominikanerinnen von Azzano (italienisch).
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