Phosphoproteine sind Proteine, die durch das Anhängen einer Phosphorylgruppe (Phosphorylierung) posttranslational modifiziert wurden. Die betroffenen Aminosäuren des Proteins sind meistens Serin, ThreoninHans-Dieter Jakubke, Hans Jeschkeit: Aminosäuren, Peptide, Proteine, Verlag Chemie, Weinheim, S. 388, 1982, ISBN 3-527-25892-2. oder Tyrosin (Eukaryoten), beziehungsweise Asparaginsäure oder Histidin (Prokaryoten). Die Phosphorylierung wird von Proteinkinasen katalysiert und von Phosphatasen entfernt.UniProt keyword: Phosphoprotein

Die Datenbank UniProt enthielt im Jahr 2010 über 90.000 Einträge zu Phosphoproteinen. Die Datenbank PhosphoSitePlus registrierte im Jahr 2013 etwa 206.000 Phosphorylierungsstellen in knapp 20.000 Phosphoproteinen. Etwa ein Drittel des Proteoms von Säugern sind Phosphoproteine.

Weblinks

PhosphoSite.org Datenbank. Abgerufen am 12. April 2013.

Einzelnachweise

Kategorie:Proteingruppe Phosphoproteine