mini|Steinbruch in Steinhof, Luftaufnahme Steinhof ist eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Hernstein im Bezirk Baden in Niederösterreich.

Geografie Der über die Landesstraße L4028 erreichbar Ort befindet sich im Nordwesten des Grillenberger Beckens und entwässert über einen Zubringer in den Veitsauer Bach.

Die Hohlur, eine ruinenartige Felspartie mit einer kleinen Höhle, ist von Steinhof in etwa einer Stunde zu erreichen.

Geschichte Der Steinhof war ursprünglich ein freistehendes, zum Stift Melk gehörendes Gehöft nordwestlich von Grillenberg.

Das Gebiet wurde mit dem Aufstieg von Berndorf stärker besiedelt. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit vier Häusern genannt, das nach Grillenberg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Grillenberg besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Merkenstein ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Hernstein. Auf den nördlichen Abhängen wurden Weingärten angelegt, daran knüpften Wiesen und Felder, die sich bis zu den sumpfigen Böden im Süden zohen.

Der nördliche Teil von Steinhof außerhalb des Gehöfts wurde deshalb am 26. April 1923 mittels Landesgesetz von Grillenberg abgetrennt und zusammen mit Veitsau als Berndorf IV zu Berndorf geschlagen.Leopold Kammerhofer: Niederösterreich zwischen den Kriegen – wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Entwicklung von 1918 bis 1938. Grasl, Baden 1987, ISBN 3-85098-179-7, S. 110. Der Hof und die Rotte Steinhof selbst verblieben ebenso wie die unbesiedelten Teile der Katastralgemeinde Veitsau bei Grillenberg, das später zur Marktgemeinde Hernstein kam.

Persönlichkeiten Josef Fux (1841–1904), akademischer Maler, wurde am Steinhof geboren

Literatur

Einzelnachweise

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