Sirocco – Zwischen Kairo und Damaskus ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1951 mit Humphrey Bogart und Lee J. Cobb. Regie führte Curtis Bernhardt. Als literarische Vorlage diente der Roman Le Coup de grâce von Joseph Kessel. Historischer Hintergrund der Handlung ist die Syrische Revolution 1925–1927.
Handlung 1925 führen syrische Rebellen einen Guerillakrieg gegen die französische Mandatsmacht. Der zynische Waffenhändler Harry Smith gerät daraufhin in Damaskus zwischen die Fronten. Nachdem er von den Syrern in den Katakomben unter der Stadt sein letztes Geld bekommen hat, warnen sie ihn, sie wieder zu betreten. Als Smith allerdings nach einem sicheren Weg sucht, aus Damaskus herauszukommen, muss er sich gezwungenermaßen an seinen Erzrivalen, den französischen Colonel Feroud und Chef des Geheimdiensts wenden. Dieser erpresst Smith unter Androhung der Todesstrafe, ihm lebenswichtige militärische Informationen zu verraten.
Harry verliebt sich in Violette, die Geliebte von Colonel Feroud, und besorgt Pässe, um nach Kairo zu gelangen. Feroud wird von syrischen Untergrundkämpfern gefangen. Harry besorgt das Geld für seine Freilassung und wird in den Katakomben durch eine Handgranate getötet.
Produktion Humphrey Bogart produzierte den Film mit seiner Produktionsfirma Santana Pictures Corporation. Columbia Pictures verlieh den Film in den amerikanischen Kinos.
Veröffentlichung Am 1. Juni 1951 hatte der Film in Großbritannien Weltpremiere. In die deutschen Kinos kam er am 16. Januar 1953. Eine DVD erschien am 11. Februar 2003 bei Sony Pictures Home Entertainment. Auf der DVD ist die englische, deutsche, spanische und italienische Fassung enthalten.
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Kategorie:Filmtitel 1951 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Abenteuerfilm Kategorie:Kriegsfilm Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Kolonialismus im Film Kategorie:Joseph Kessel