Der Giro della Toscana Femminile – Memorial Michela Fanini, eine zum Gedenken an Michela Fanini durchgeführte „Frauentour durch die Toskana“, wird seit 1995 als Etappenrennen im Frauenradrennsport ausgetragen.
Im ersten Jahr wurden zwei getrennt gewertete Etappen gefahren. Das Rennen wurde zu Ehren der italienischen Radrennfahrerin Michela Fanini von deren Vater Brunello Fanini organisiert. Michela Fanini hatte 1994 den Giro d’Italia Femminile gewonnen und war im selben Jahr tödlich verunglückt. Das Rennen findet jährlich im August/September statt. Es gehörte zunächst der UCI-Kategorie 2.1 an, im Jahr 2013 zur Kategorie 2.HC, seit 2014 ist es als 2.2 kategorisiert.
Die Ausgabe des Jahres 2013 endete mit einem Protest eines Großteils der Fahrerinnen. 63 der 112 verbliebenen Teilnehmerinnen weigerten sich, bei der letzten Etappe zu starten, darunter die Gesamtführende Marianne Vos, nachdem Sicherheitsbedenken, insbesondere wegen einer aus Sicht der Sportlerinnen mangelnden Abschirmung gegen den Straßenverkehr durch den Veranstalter Brunello Fanini nicht ernst genommen wurden.cyclingnews.com vom 16. September 2013: Women riders protest security at Giro della Toscana Ein von Fanini gegen drei italienische Teilnehmerinnen des Protests, die zweimalige Weltmeisterin Giorgia Bronzini, die ehemalige italienische Meisterin Noemi Cantele und die Sprecherin des italienischen Fahrerverbands ACCPI, Elisa Longo Borghini, eingeleitetes Disziplinarverfahren wurde im Dezember 2013 vom italienischen Radsportverband FCI eingestellt. Fanini hatte gedroht, dass das Rennen im Fall eines Streiks nicht mehr ausgetragen werde.velonation.com vom 13. Dezember 2013: Italian Federation dismisses case against striking Giro della Toscana riders
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