Margareta Juncu, geborene Mureșan, (* 13. März 1950 in Cluj-Napoca) ist eine rumänische Schachspielerin und auch unter den Namen Margareta Mureșan und Margareta Mureșan-Juncu bekannt.

Leben In den 1980er Jahren war sie eine der führenden rumänischen Schachspielerinnen. Sie gewann 1983, 1985 und 1987 die rumänische Meisterschaft, 1979 wurde sie Zweite und 1971 Dritte. (rumänisch und englisch)

Aufgrund ihrer internationalen Erfolge erhielt sie 1982 von der FIDE den Titel Großmeister der Frauen (WGM).Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 78.

Sie war auch eine starke Fernschachspielerin und nahm bei der ersten Fernschacholympiade für Rumänien teil.

Ihr Schachverein in Rumänien ist der siebenbürgische C. S. Potaissa Turda.

Juncu wird bei der FIDE als inaktiv geführt, da sie seit der rumänischen Mannschaftsmeisterschaft 2001/02 keine gewertete Partie mehr gespielt hat.

Kandidatenturniere An den Turnieren zur Schachweltmeisterschaft der Frauen nahm sie mehrmals teil. Sie gewann 1982 das Interzonenturnier in Tiflis.World Chess Championship (Women) 1982 Tbilisi Interzonal Tournament (englisch) Irina Levitina belegte den zweiten Platz. Ein Jahr später spielte sie im Viertelfinale der Weltmeisterschaft, 1983 in Bad Kissingen und verlor knapp gegen Lydyja Semenowa.World Chess Championship (Women) 1983-84 Candidates Matches (englisch) Das Finale gewann Irina Levitina gegen Lydyja Semenowa.

Im Jahre 1985 spielte sie das Interzonenturnier in Schelesnowodsk, das Marta Litinska gewann. Sie belegte den achten Platz, vor Giovanna Arbunic und Maria Ivanka.World Chess Championship (Women) 1985 Zeleznovodsk Interzonal Tournament (englisch) Danach nahm sie noch an den Zonenturnieren 1987 in Balatonfüred und 1989 in Brünn teil.

Nationalmannschaft thumb|300px|Schacholympiade 1980 in Valletta auf Malta, Rumänien: Elisabeta Polihroniade, Daniela Nuțu, Margareta Mureșan Von 1978 bis 1990 vertrat sie Rumänien bei allen sieben Schacholympiaden der Frauen. Sie spielte fünfmal am ersten Brett und gewann drei olympische Medaillen in der Teamwertung (Silber 1982, sowie Bronze 1984 und 1986).Margareta Juncus Ergebnisse bei Schacholympiaden der Frauen auf olimpbase.org (englisch)

Fernschach

Von 1974 bis 1979 nahm das rumänische Team (Margareta Mureșan, Maria Albuleț, Margareta Perevoznic, Victoria Simu) an der 1. Frauen-Fernschacholympiade teil.1. Fernschach-Olympiade der Frauen / 1st Ladies Correspondence Chess Olympiad Margareta Juncu (Mureșan) ist heute Geschäftsführerin des Rumänischen Schachbundes, siehe Romanian Correspondence Chess - 2003 Report.Historical overview of correspondence chess in Romania (englisch)

Damals gewannen die sowjetische Mannschaft mit Olga Rubzowa am ersten Brett die Goldmedaille und die deutsche Mannschaft mit Juliane Hund an Brett 1 die Silbermedaille, Rumänien wurde Sechster.ICCF - 1st CC LADIES OLYMPIAD FINAL, Tabelle der International Correspondence Chess Federation

Weitere Turniere

Von 1974 bis 1994 nahm Margareta Juncu an vielen Turnieren teil, unter anderen 1974 in Halle, 1984 in Jajce, 1987 in Sotschi, 1987 in Biel, 1987 in Dortmund, 1988 in Warschau, 1989 auf den Balearen, 1990 in Dresden, 1992 in Călimănești. Dabei siegte sie 1987 beim internationalen Turnier in Dortmund und errang den dritten Platz in Budapest 1991, gemeinsam mit Margarita Wojska und Hanna Ereńska-Radzewska.Wyniki z lat 1987 - 1991: ChessBase Megabase 2007

Außerdem beteiligte sie sich an Rumänischen Meisterschaften (1992/2002) und Mannschaftskämpfen (2001/02). Seit 1996 spielt sie nur noch selten Turniere. auf benoni.de / schach / elo (englisch)

Einzelnachweise

Weblinks

Elo-Historie 1972 bis 1983 auf olimpbase.org (englisch) Elo-Historie 1984 bis 2001 auf olimpbase.org (englisch)

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