Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis ist ein von der Stadt Duisburg und dem Landschaftsverband Rheinland gestifteter Kunstpreis für Künstler und zur Förderung der kulturellen Beziehungen Deutschlands zum Ausland.
Geschichte Der Preis wird seit 1966 etwa alle fünf Jahre zur Erinnerung an den am 4. Januar 1881 in Meiderich geborenen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck an international bedeutende Künstler verliehen. Der Preis ist derzeit mit 10.000 Euro dotiert und mit einer Einzelausstellung im Lehmbruck Museum verbunden. Seit 2020 wird das gesamte Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland getragen. Der Preis wurde in diesem Zuge umbenannt in Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland.
Preisträger 1966: Eduardo Chillida 1971: Norbert Kricke 1976: Jean Tinguely 1981: Claes Oldenburg 1986: Joseph Beuys 1991: Richard Serra 1996: Richard Long 2001: Nam June Paik 2006: Reiner Ruthenbeck 2017: Rebecca Horn 2020: Janet Cardiff und George Bures Miller 2025: Anish Kapoor
Literatur Christoph Brockhaus: Wilhelm Lehmbruck Preis Duisburg 1966-1996. Cantz Verlag, 73760 Ostfildern-Ruit, ISBN 3-89322-409-2
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsche Auszeichnung (Bildende Kunst) Kategorie:Kunst (Duisburg) Kategorie:Auszeichnung (Duisburg) Kategorie:Erstverleihung 1966