Tommy James and the Shondells war eine US-amerikanische Rock-Band, die ursprünglich 1964 als The Shondells gegründet worden war.
Werdegang Ihre erste Single Hanky Panky erschien 1964 – zu dem Zeitpunkt war Bandleader James erst 17 Jahre alt. Danach fiel die Band auseinander. 1966 stellte James die Shondells erneut zusammen und nahm Hanky Panky neu auf. Der Song erreichte Platz eins der US-Charts.Nähere Informationen zu dem Titel siehe: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3., überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 203
Es folgte eine Reihe von Hits, darunter I Think We’re Alone Now (1967), Mony Mony, Crimson and Clover (jeweils 1968), Sweet Cherry Wine und Crystal Blue Persuasion (jeweils 1969). Mehrere Titel erreichten Platz eins der Hitparaden.Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3., überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 250 1970 trennte sich James von der Band und startete eine Solokarriere. Die restlichen vier Mitglieder veröffentlichten noch ein paar erfolglose Singles unter dem Namen Hog Heaven und trennten sich danach.
Diskografie
Studioalben
Weitere Studioalben 1967: It’s Only Love 1967: Gettin’ Together
Kompilationen
Weitere Kompilationen 1989: Anthology 1993: The Very Best of Tommy James and the Shondells 2006: The Definitive Pop Collection 2008: 40 Years: The Complete Singles Collection (1966-2006)
Singles
Weitere Singles 1962: Long Pony Tail (als Tom and the Tornadoes) 1964: Hanky Panky (als The Shondells)
Trivia Tommy James benannte die Gruppe nach einem seiner Idole, dem amerikanischen Gitarristen Troy Shondell. Der Hit Crimson and Clover wurde von James zusammen mit seinem Drummer Peter Lucia geschrieben und aufgenommen. James spielte dabei Gitarre, Hammond-Orgel, Bass und sang, Lucia spielte Schlagzeug. Eine musikalische Neuheit war damals die Verwendung elektrisch verzerrter Gitarren und der Einsatz eines Gater-Effekts bei der E-Gitarre und stellenweise auch bei der Gesangsstimme. Eine auch in den Charts verschiedener Länder einigermaßen erfolgreiche Coverversion wurde von Joan Jett and the Blackhearts herausgebracht. Auch Prince veröffentlichte 2009 eine Coverversion des Songs auf seinem Album Lotusflow3r.
Literatur Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3., überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 325f – ISBN 0-312-02573-4.
Weblinks
Quellen
Kategorie:Rockband Kategorie:US-amerikanische Band