Imke Barnstedt (* 31. Oktober 1942 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin, Diseuse, Holocaustleugnerin und Neonazi-Funktionärin (u. a. Bauernhilfe, Deutschland-Bewegung, Bund freier Bürger).TAZ 8. März 2010 Oldenburgerin sieht überall "Holocauste"TAZ vom 15. Juni 2009 Altnazi im ÜbermorgenJunge Freiheit 5. Februar 1999 Parteien, Verbände, Personen Frieden 2000Zweiter Zwischenbericht zur Beobachtung des Vereins Deutsche Sprache e. V.

Leben Nach ihrem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft in Berlin hatte Barnstedt erste Publikumserfahrung in Nebenjobs als Verkäuferin oder Schaffnerin und war darauf in vielen Theatern Deutschlands zu sehen, u. a. der Landesbühne Iserlohn, dem Hebbeltheater, der Akademie der Künste, dem Hansa-Theater oder dem Kabarett Die Wühlmäuse.

Ihre erste Kinorolle hatte sie 1980 in Sigi Rothemunds Filmkomödie Heiße Kartoffeln. Es folgten Hauptrollen in Filmen von Regisseuren wie Sohrab Shahid Saless (Utopia, 1982; Hans – ein Junge in Deutschland, 1985), Dagmar Beiersdorf (Die Wolfsbraut, 1984; Eine Tunte zum Dessert, 1992) und Lothar Lambert (Gestatten, Bestatter, 1986). Im Fernsehen war sie in unter anderem in Der rote Strumpf und in Serien wie Ich heirate eine Familie, Molle mit Korn, Liebling Kreuzberg, Unser Lehrer Doktor Specht, Praxis Bülowbogen, Unser Charly und Berlin, Berlin zu sehen. In der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast spielte sie 1997–1998 die Rolle der Marlies Teubner, die Schwiegermutter der Mörderin Susanne Teubner.

Imke Barnstedt lebt in Oldenburg.

Rechtsextreme Aktivitäten Barnstedt schloss sich 2003 der Aktion des Anwalts Horst Mahler an und stellte eine Selbstanzeige wegen Verbreitung von volksverhetzenden Schriften, da sie einen Aufsatz von Fritjof Meyer zu den Opferzahlen des Holocaust weiterverbreitet hätte.Jungle-World.com: Auftritt von rechts, Artikel von Janett Bielau in der Jungle World 15/05 vom 13. April 2005, abgerufen am 21. Juli 2010 Diese Selbstanzeige war darauf ausgerichtet, den Strafbestand der Volksverhetzung als Angriff auf die Meinungsfreiheit zu diskreditieren. Außerdem soll sie bis 2007 Schatzmeisterin der Bauernhilfe, einer rechtsextremen, mit dem Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten eng verbundenen Organisation (am 7. Mai 2008 verboten), gewesen sein.Altnazi im Übermorgen - Artikel von Benno Schirrmeister auf den Webseiten von die tageszeitung vom 16. Juni 2009

Filmografie 1980: Heiße Kartoffeln 1982: Utopia 1983: Kein Reihenhaus für Robin Hood 1984: Wie im Leben. Sehr verschiedene Geschichten laut DRA-Online-Dienste 1985: Sylter Novelle 1986: Ich heirate eine Familie – Angie muss sich entscheiden 1986: Gestatten, Bestatter 1988–1990: Liebling Kreuzberg (Fernsehserie) 1989: Molle mit Korn (Mehrteiler) 1989: Löwenzahn (Fernsehserie) – Peter will nicht schlafen 1990: Wie gut, daß es Maria gibt – … der werfe den ersten Stein 1991: Gesucht wird Ricki Forster 1991–1992: Unser Lehrer Doktor Specht (Fernsehserie) 1994–1995: Unter Uns (Soap RTL) 1995: Nich’ mit Leo 1996: Praxis Bülowbogen – Topfit 1997: Für alle Fälle Stefanie – Risiko 1997–1998: Hinter Gittern – Der Frauenknast (Fernsehserie) 1999: Unser Charly – Sieg der Wahrheit 2002: Berlin, Berlin (Fernsehserie) 2002: Vater braucht eine Frau 2003: Der letzte Zeuge – Haut aus Eisen 2004: Übers Wasser wandeln 2007: Der letzte Zeuge – Tödliche Schönheit 2007: Das Wunder der Liebe 2007: Jakobs Bruder

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Einzelnachweise

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