mini|Koco von 1922 mini|Heckansicht
Die Kleinauto- und Motorenwerke Koch & Co. war ein deutscher Motoren- und Automobilhersteller.
Unternehmensgeschichte Karl Koch gründete das Unternehmen in Erfurt. Eine Quelle nennt 1919 als Gründungsjahr. Eine andere gibt an, dass Koch 1920 zur Gründung Johannes Topf Kleinautobau aus Gotha übernahm. Ab 1920 wurden dort Automobile unter dem Namen Koco hergestellt.
1923 kam es zum Konkurs. Nachfolger wurde Kocowerke GmbH Erfurter Kleinauto- und Motorenbau. Das Stammkapital betrug 4,25 Millionen Reichsmark. Gesellschafter waren Direktor Kocks, Frau Schmidt und Max Landsmann. Geschäftsführer waren Landsmann, Erwin Schmidt und Friedrich Wilhelm Otto. Carl Koch hatte Gesamtprokura. 1926 endete die Fahrzeugproduktion. 1930 wurde das Unternehmen aufgelöst.
Fahrzeuge 1920 entstand ein zweisitziger sportlicher Kleinwagen mit 4/16-PS-Zweizylinder-Boxermotor. Die Motorkraft wurde über eine Kette an die differenziallose Hinterachse weitergeleitet.
Mindestens ein Fahrzeug nahm 1923 am Kleinautorennen auf der Berliner AVUS teil.
1925 kam ein größerer Wagen mit 6/24-PS-Vierzylindermotor dazu.
1926 verschwanden beide Wagen wieder vom Markt. Insgesamt entstanden etwa 800 Fahrzeuge.
Literatur Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945. 10. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-87943-519-7, S. 448. Hans Hartwig: Die Automobile von Koch & Co. In: Automobil- und Motorrad-Chronik, Ausgabe 10/1982, S. 56–59. Mirko Krüger: Aufstieg und Absturz eines Adlers. Die kurze Geschichte des Autoherstellers Koco aus Erfurt 1920–1929. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt, Bd. 81 (2020), S. 221–241.
Weblinks
Koco auf erfurt-web
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemaliger Motorenhersteller Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland) Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Erfurt) Kategorie:Unternehmensgründung 1919 Kategorie:Aufgelöst 1930 Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Erfurt)