Mia Cordes, auch Maria Cordes, gebürtig Maria Müller, (* 29. März 1882 in Augsburg; † 16. Februar 1955 in Berlin)Lebensdaten, Geburtsname und sämtliche biografischen Angaben laut Filmarchiv Kay Weniger war eine deutsche Schauspielerin.

Leben Maria Müller gab ihren Bühneneinstand 1898 und blieb den folgenden 14 Jahren ausschließlich dem Theater (zunächst Schmierenbühnen, später auch Berliner Spielstätten wie Victor Barnowskys Kleines Theater und das Künstlertheater) treu.

1912 wechselte sie unter dem Künstlernamen Mia Cordes für einige Jahre zum Film und spielte Haupt- und tragende Nebenrollen unter Regisseuren wie Walter Schmidthässler, Joseph Delmont und Franz Hofer.

Seit den frühen 1920er Jahren weitgehend aus dem Geschäft, betätigte Mia Cordes sich als Mitarbeiterin ihres Mannes, des Schauspielers Bruno Eichgrün sowie als Drehbuchautorin (rund 30 Manuskripte). Ihre letzten Bühnenengagements führten sie 1929/30 auf Tournee nach Südamerika mit Paul Wegener und 1931 an die Seite Lil Dagovers. Zuletzt (über)lebte die Künstlerin mittels Gratifikationen der von Joseph Goebbels gegründeten Stiftung Künstlerdank.

Filmografie 1913: Die Spur im Schnee 1913: Das goldene Bett 1913: Auf einsamer Insel 1913: Ein medizinisches Rätsel 1913: Die schwarze Kugel oder Die geheimnisvollen Schwestern 1913: Tangozauber 1914: Das Liebesbarometer 1914: Vampyre der Großstadt 1914: Todesrauschen 1914: Deutsche Helden 1915: Jahreszeiten des Lebens 1915: Das Geheimnis einer Nacht 1916: Tote Gedanken 1916: Nette Pflanzen! 1917: Das zweite Ich 1917: Seltsame Menschen

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Einzelnachweise

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