mini|hochkant|Sven Eggers (1999) Sven Eggers (* 24. September 1965 in Hamburg) ist ein deutscher rechtsextremer Journalist und Autor, der sich als Politiker, unter anderem als Kandidat für die DVU"Die DVU Großkundgebung" In: Materialien 1989. bei Europawahlen betätigte.
Leben Sven Eggers war verantwortlicher Redakteur der vom DSZ-Verlag herausgebrachten und Ende 2019 eingestellten Nationalzeitung und Redakteur der bis 1999 selbständigen Deutschen Wochen-Zeitung. Eggers war Geschäftsführer der Bürgerschaftsfraktion der Deutschen Volksunion (DVU) in Bremen, nachdem die DVU 1991 sechs Mandate erhalten hatte.Wie Idi Amin. In: Der Spiegel, Heft 33/1993.Im Licht von Rassenhaß. In: Der Spiegel, Heft 24/1993. In den darauf folgenden Jahren kam es zu finanziellen Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Fraktionsgeldern, woraufhin das Land Bremen hohe Beträge von der DVU zurückforderte. (PDF; 161 kB). In: Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zur DVU. Eggers sollte aufgrund seiner rhetorischen Fähigkeiten dazu beitragen, dass die DVU möglichst viele Landtagsmandate gewinnen würde.Imperium in Braun. In: Focus, Heft 41/1997. Des Weiteren war Eggers Vorsitzender des DVU-Landesverbandes Hamburg,Rundschreiben der DVU zur Landtagswahl am 21. September 1997 in Hamburg. Stiftung Deutsches Historisches Museum. wobei die DVU bei der Bürgerschaftswahl jedoch stets scheiterte. Sven Eggers hatte sich strafrechtlich für eine Karikatur zu verantworten, die im Zuge des Wahlkampfes als Postwurfsendung in großer Stückzahl an Wähler in Hamburg verschickt worden war. Vom Vorwurf der Volksverhetzung wurde Eggers jedoch freigesprochen.Freispruch für DVU-Hetzer Sven Eggers. In: Hamburger Morgenpost, 8. Januar 1999. Bei der Bundestagswahl 2005 kandidierte Eggers auf der Landesliste der NPD Baden-Württembergs. Dies war durch den auf dem vorhergehenden Bundesparteitag der DVU beschlossenen Deutschlandpakt mit der NPD möglich. Nachdem der NPD-Landesvorsitzende Günter Deckert sowie fünf weitere Kandidaten ihre Kandidatur zurückgezogen hatten, belegte Eggers den ersten Listenplatz.NPD strauchelt im Wahlkampf – Pannen bei Landeslisten – Streit im rechten Bündnis. In: Der Tagesspiegel, 26. August 2005. Eggers’ Großvater ist der 1943 gefallene Liedermacher, Dichter und Obersturmführer der Waffen-SS Kurt Eggers.DGB-Jugend Hamburg, Avanti – Projekt undogmatische Linke: (PDF; 1,7 MB), Seite 6. Heute arbeitet Eggers als Autor für das Compact-Magazin von Jürgen Elsässer.
Veröffentlichungen So lügt das Fernsehen. FZ-Verlag, München 1996 Sieg, Ruhm, Ehre. DSZ-Verlag, München 2002 Antisemitismus? Die Wahrheit über Michel Friedman. FZ-Verlag, München 2002, ISBN 3-924309-60-4 Amerikas falsches Spiel. FZ-Verlag, München 2003 Maulkorbrepublik Deutschland? FZ-Verlag, München 2004 Schurkenstaat USA. FZ-Verlag, München 2005 Feldherren des deutschen Fußballs. DSZ-Verlag, München 2006
Weblinks
Ein N3 Fernsehbericht aus dem Jahr 1993 von einer DVU-Hamburg Pressekonferenz auf Youtube Sven Eggers bei Open Library Gerechtigkeit für Deutschland Kundgebung der DVU 1994 auf Youtube
Einzelnachweise
Kategorie:DVU-Mitglied Kategorie:Parteivorsitzender (Hamburg) Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Mann Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1965