Als Äquatorialstrom werden drei verschiedene Oberflächenströmungen der Weltmeere bezeichnet: Der in westlicher Richtung verlaufende Nordäquatorialstrom zwischen 5° und 20° nördlicher Breite der in westlicher Richtung verlaufende Südäquatorialstrom zwischen 5° nördlicher und 20° südlicher Breite der zwischen den beiden anderen in östlicher Richtung verlaufende äquatoriale Gegenstrom zwischen 3° und 10° nördlicher Breite

Nord- und Südäquatorialstrom werden von den in westlicher Richtung wehenden Passatwinden angetrieben.

Weitere Einflussfaktoren sind die Position der Kontinente und sonstigen Landmassen, Corioliskraft, Ekman-Transport und die Sverdrup-Relation.

Alle Äquatorialströme ändern ihre Position und Stärke in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren: jahreszeitliche Lage der intertropischen Konvergenzzone Zusammentreffen mit anderen (saisonalen) Meeresströmungen jahreszeitliche Monsunwinden Klimaereignisse wie El Niño

Im Indischen Ozean ist der Nordäquatorialstrom nur im Winter ausgebildet.

Siehe auch Thermohaline Zirkulation

Kategorie:Meeresströmung