mini|hochkant=1.5|Die Urstromtäler Mitteleuropas, das südlichste ist das Breslau-Magdeburger UrstromtalFelix Wahnschaffe: Die Urstromtäler Norddeutschlands, die Endmoränen und Fundorte der Glacialschrammen. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 14, Leipzig 1908. Das Breslau-Magdeburg-Bremer Urstromtal, auch Breslau-Magdeburger Urstromtal, ist eine Talniederung im südlichen Polen und Deutschland von Breslau über Wittenberg, Magdeburg und Wolfsburg bis nach Bremen. Es ist das einzige erhaltene Urstromtal der Saalekaltzeit, da es nicht von der späteren Weichsel-Kaltzeit überformt wurde. Teile davon sind das Lausitzer Urstromtal und das Aller-Urstromtal.
Entstehung Das Breslau-Magdeburger Urstromtal wurde im Warthe-Stadium am Ende des Saale-Hochglazials gebildet und entstand als Abflussbahn von Schmelzwässern. Der zugehörige Endmoränen-Komplex (siehe Glaziale Serie) ist der Südliche Landrücken, zu dem zum Beispiel der Fläming und der Lausitzer Grenzwall zählen.
Flüsse Es wird heute auf Teilstrecken von verschiedenen Flüssen durchflossen, so von: Oder Bober, Nebenfluss der Oder Lausitzer Neiße, Nebenfluss der Oder Spree, Nebenfluss der Havel Schwarzer Elster, Nebenfluss der Elbe Elbe Ohre, Nebenfluss der Elbe (entgegen der ursprünglichen Fließrichtung) Aller, Nebenfluss der Weser Weser
Einzelnachweise
Kategorie:Urstromtal