Der Bezirk Gaster war bis Ende 2002 eine Verwaltungseinheit des Kantons St. Gallen in der Schweiz. Der Begriff stammt vom lateinischen Castrum. Als geographischer Name bezeichnet er die Ebene zwischen Weesen und Uznach rechts der Linth.

Der Bezirk Gaster wurde 1831 durch die Aufteilung des Bezirks Uznach in die Bezirke Gaster und See gegründet. Er umfasste ungefähr das Gebiet der ehemaligen Vogtei Windegg (ausser der Gemeinde Quarten). Der Bezirk Gaster wurde nach der Annahme der neuen St. Galler Kantonsverfassung auf Ende 2002 aufgelöst und Teil des neu gebildeten Wahlkreises See-Gaster. Die Gemeinden des ehemaligen Bezirks Gaster Wappen Gemeindename PLZ Einwohner() Fläche in km²Bundesamt für Statistik Generalisierte Grenzen 2020. Einwohnerpro km² 35px|Amden Amden 8873 35px|Benken Benken 8717 35px|Kaltbrunn Kaltbrunn 8722 35px|Rieden Rieden 8739 929 11,42 35px|Schänis Schänis 8718 35px|Weesen Weesen 8872 Total (6) 16’711 134,90

Das Bundesamt für Statistik führte den Bezirk unter der BFS-Nr. 1702.

Veränderungen im Gemeindebestand 1825: Abspaltung von Rieden → Kaltbrunn und Rieden

Siehe auch Gaster (Landschaft)

Literatur Bernhard Anderes: Die Kunstdenkmäler des Kantons St. Gallen, Birkhäuser, Basel, Bd. 5. – Der Bezirk Gaster, 1970, (Die Kunstdenkmäler der Schweiz; Bd. 59)

Weblinks

Einzelnachweise

Gaster Kategorie:Geschichte (Kanton St. Gallen)