Vincent Assmann (* 18. November 1976 in Heidelberg) ist ein deutscher Filmeditor.

Leben Ab 1999 arbeitete Assmann im Rahmen eines Praktikums für Atlantis-Film in Berlin als Schnittassistent. Zwischen 2000 und 2006 absolvierte er ein Montagestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam in Potsdam-Babelsberg.

Für seinen Schnitt des Films Behind The Couch wurde Assmann 2005 mit dem Förderpreis Deutscher Film der Internationalen Hofer Filmtage ausgezeichnet. Ein Jahr später konnte er seinen Abschlussfilm Neun Szenen vorlegen. Seitdem montiert er als freier Editor überwiegend Spielfilme, aber auch andere Filme.

2016 wurde er für Heil mit dem Schnitt-Preis ausgezeichnet.filmportal.de: Die Schnitt Preis Gewinner 2016. Artikel vom 25. Oktober 2016, abgerufen am 4. November 2016. Assmann lebt in Berlin. Er ist Mitglied der Deutschen FilmakademieVincent Assmann bei der Deutschen Filmakademie, abgerufen am 25. Oktober 2025 und der Europäischen Filmakademie.

Filmografie (Auswahl) 2005: Behind The Couch: Casting in Hollywood (Dokumentarfilm) – Regie: Veit Helmer 2006: Neun Szenen – Regie: Dietrich Brüggemann 2006: Elbe – Regie: Marco Mittelstaedt 2008: Absurdistan – Regie: Veit Helmer 2008: Im nächsten Leben – Regie: Marco Mittelstaedt 2009: Waffenstillstand – Regie: Lancelot von Naso 2009: Ketchup in Tuva: A Transsiberian Treasure Hunt – Regie: Eike Schmitz 2010: Renn, wenn du kannst – Regie: Dietrich Brüggemann 2011: Baikonur – Regie: Veit Helmer 2012: 3 Zimmer/Küche/Bad – Regie: Dietrich Brüggemann 2013: Lost Place – Regie: Thorsten Klein 2013: Die Frau hinter der Wand – Regie: Grzegorz Muskala 2014: Kreuzweg – Regie: Dietrich Brüggemann 2014: Quatsch und die Nasenbärbande – Regie: Veit Helmer 2015: Twice Upon a Time in the West – Regie: Boris Despodov 2015: Heil – Regie: Dietrich Brüggemann 2016: Gefangen im Paradies – Regie: Felix Herzogenrath 2018: Vom Lokführer, der die Liebe suchte... – Regie: Veit Helmer 2019: Nord bei Nordwest – Frau Irmler 2020: Nord bei Nordwest – In eigener Sache 2020: Der Usedom-Krimi – Nachtschatten 2020: Der Usedom-Krimi – Vom Geben und Nehmen 2020: Zum Glück gibt’s Schreiner (Fernsehfilm) 2020: Tatort: Kein Mitleid, keine Gnade 2021: Nö 2021: Nachtwald 2021: Der Usedom-Krimi: Entführt 2021: Das Lied des toten Mädchens 2022: Der Taunuskrimi: Muttertag (Filmreihe) 2022: Nord bei Nordwest – Canasta 2022: Wolfsland: Das dreckige Dutzend 2023: Nord bei Nordwest – Natalja 2023: Zwei Weihnachtsmänner sind einer zu viel (Fernsehfilm) 2024: Die Zweiflers, TV-Serie, ARD Mediathek 2025: Nord bei Nordwest – Das Nolden-Haus 2026: Alpentod – Ein Bergland-Krimi: Tiefe Schluchten (Fernsehreihe) 2026: Alpentod – Ein Bergland-Krimi: Im ewigen Eis (Fernsehreihe)

Auszeichnungen 2005: Förderpreis deutscher Nachwuchs-Film 2016: Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm 2016: Preis der deutschen Filmkritik / Beste Montage 2024: Deutscher Fernsehpreis / Beste Montage Fiktion (nominiert)

Weblinks

Vincent Assmann Biografie und Filmografie bei First Steps

Einzelnachweise

Kategorie:Filmeditor Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Mann