Der Alvenslebenstollen mit Mundloch bei Burglahr war ein Erbstollen der Grube Louise bei Horhausen im Landkreis Altenkirchen im Westerwald.

1825 wurde der Stollen als Erbstollen 40 m unter dem LouisenstollenG. Wolf: Beschreibung des Bergreviers Hamm an der Sieg; Bonn 1885 angehauen. Bei einem Vortrieb von 14,6 cm pro Tag und durchschnittlich 41 m pro Jahr wurde der Stollen auf eine Steigung von 1,5 mm/m (0,15 %) gebracht und so bis 1864 gebaut.

Die Länge des Hauptstollens beträgt 1546 m. Folgende Längen wurden erreicht:Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen in dem preußischen Staate, Berlin; Ausgaben 1854–1868 1854: 1018 m 1855: 1073 m 1856: 1134 m 1857: 1197 m 1858: 1262 m 1859: 1306 m 1860: 1374 m 1861: 1429 m 1862: 1468 m 1863: 1516 m 1864: 1561 m 1865: 1601 m

1987 wurde der Stollen auf eine Länge von 400 m als Besucherstollen restauriert und hergerichtet.

Der Alvenslebenstollen ist ein Geopunkt des Nationalen GeoParks Westerwald-Lahn-Taunus.

Literatur

Ute Bosbach: Spurensuche im Eisenland – Unterwegs auf Erzstraßen und Bergmannspfaden, amadeusmedien, November 2006. ISBN 3-9808936-8-5

Einzelnachweise

Weblinks

Beschreibung und Kontakt Besucherbergwerk auf Burglahr.de, abgerufen am 24. November 2014. Private Webseite zum Stollen, abgerufen am 24. November 2014.

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