mini|hochkant=0.9|Ingrid Lausund mit dem Deutschen Fernsehpreis 2019. Ihr Rock besteht aus Drehbuchseiten aus dem Tatortreiniger.

Ingrid Lausund (* 1965 in Ingolstadt) ist eine deutsche Theaterautorin und Regisseurin. Unter dem Pseudonym , das sie 2015 lüftete, ist sie als Drehbuchautorin tätig.

Leben Lausund studierte Schauspiel und Regie an der Theaterakademie in Ulm und schloss als diplomierte Regisseurin ab. Ein erstes Engagement folgte am Theater Ravensburg, mit dem sie eine Reihe auch eigener Stücke inszenierte. Danach war sie Hausautorin und Regisseurin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1999 hatte sie eine Gastprofessur am Mozarteum in Salzburg.

Für ihre Drehbücher zur Fernsehserie Der Tatortreiniger wurde sie unter dem Pseudonym Mizzi Meyer (der Name einer Romanfigur von Thomas Mann aus Königliche Hoheit) mit dem Grimme-Preis 2012 und 2013 sowie mit dem Deutschen Fernsehpreis 2019 ausgezeichnet. Mit Bjarne Mädel, dem Hauptdarsteller der Serie, hatte sie bereits zuvor am Hamburger Schauspielhaus zusammengearbeitet. Erst im Dezember 2015 lüftete sie das Geheimnis um das Pseudonym.

Lausund lebt in Berlin.

Auszeichnungen 2018: Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung für Der Tatortreiniger – Sind Sie sicher?Preisträger 2018 – Deutscher Menschenrechts Filmpreis. Abgerufen am 25. Oktober 2018. 2019: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Bestes Buch für Der Tatortreiniger 2025: Ödön-von-Horváth-Preis

Werke — als Ingrid Lausund: Theaterstücke (Auswahl) 1997/98: Glücksfelder 1998: Hoimwärts nach Amerika 2001: Hysterikon 2003: Bandscheibenvorfall. Ein Abend für Leute mit Haltungsschäden 2003: Konfetti! Ein Zauberabend für politisch Verwirrte 2004: Der Weg zum Glück 2009: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner 2011: Tür auf, Tür zu 2012: Zeit – die erschöpfte Schnecke wirft ihr Haus weg und flippt richtig aus 2017: Trilliarden. Die Angst vor dem Verlorengehn

Buch Bin nebenan, Kein & Aber 2019

— als Mizzi Meyer: Drehbücher 2011–2018: Der Tatortreiniger 2015: Er ist wieder da

Weblinks

Volker Behrens: „Tatortreiniger“: Autorin kann sich einen großen Schotty-Film vorstellen. Hamburger Abendblatt, 3. Dezember 2014.

Einzelnachweise

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