Das Güferhorn ist mit Höhe (in älteren Karten und Führern ) der zweithöchste Berg in den Adula-Alpen. Es gehört zur Adula-Gruppe, deren höchste Spitze das Rheinwaldhorn ist. Diese Gruppe befindet sich zwischen dem Kanton Tessin und dem Kanton Graubünden. Das Güferhorn ist zusammen mit Zervreilahorn und Furggeltihorn auf der Etikette des Valserwassers abgebildet (siehe Bild in der Infobox).
Bedeutung Das Güferhorn ist ein im Winter und Sommer nicht selten begangenes Tourenziel. Ausgangspunkt ist meist die Läntahütte. Die Aufstiege im Sommer sind allerdings durch die Gletscherveränderungen nicht einfacher geworden.
Name Güfer ist die Mehrzahl von Gufer (Halde grober Blöcke im Walserdeutsch, das im Valsertal nördlich des Güferhorns gesprochen wird).Clubführer Bündner Alpen 2, 5. Aufl. 1996, s. 307/308
Gletscher Die Nordflanke des Güferhorns bildet der ausgedehnte Güfergletscher mit einer Länge von ca. 2 Kilometern.
Nationalpark Das Güferhorn soll Teil des geplanten Parc Adula werden. Der Gipfel würde am Rand der Kernzone des Parks liegen Parc Adula: Nationalparkprojekt (Karte), abgerufen am 18. Januar 2016 (PDF; 9,69 MB).
Erstbesteigung Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1806 durch den Disentiser "Bergsteigermönch" Placidus a Spescha über das Canaltal und den Güfergletscher. Diese Route ist heute wegen des Gletscherrückgangs ungebräuchlich.
Wichtigste Routen Läntahütte 2090 m – Läntalücke 2979 m – Westgrat – Gipfel (Normalweg), L, ca. 4h, zum Aufstieg bis zur Läntalücke die Hinweise in der Läntahütte beachten! Läntahütte 2090 m – Güferlücke 2863 m – Güfergletscher – Nordgrat – Gipfel, EB/WS, ca. 4h Zapporthütte 2276 m – Clubhüttentälli – Südostflanke – Ostgrat – Gipfel, WS, ca. 3,5h
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