mini|hochkant=0.5|Wappen der Familie von Doetinchem. Karl Abert Ludwig Vollrad von Doetinchem de Rande (* 16. November 1864 in Sangerhausen, Provinz Sachsen; † 4. März 1941 in Potsdam) war ein preußischer Regierungsdirektor und Landrat.

Leben mini|hochkant=0.5|Grabstätte auf dem Bornstedter Friedhof. Er entstammte einer ursprünglich in der Stadt Doetinchem in Gelderland ansässigen Familie und war der Sohn des seit 1862 tätigenMitteilungen des Geschichtlich-Naturwissenschaftlichen Vereins von Sangerhausen und Umgegend. . Drittes Heft, Selbstverlag, Sangerhausen 1896, S. 194. königlich-preußischen Landrats Ludwig von Doetinchem de Rande (1826–1899) und der Minna Lüttich (1830–1919).

Doetinchem war preußischer Offizier, u. a. Premieur-Leutnant f. R. des Husaren-Regiments König Wilhelm I. (1. Rheinisches) Nr. 7.C. Herrlich: Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg. Jahrgang 37, Nr. 24, Julius Sittenfeld-Carl Heymanns Verlag, Berlin den 10. Juni 1896, S. 141.Vgl. Rang- und Quartier-Liste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1897. (Reserveoffiziere), Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 4. Mai 1897, S. 594. Sein letzter Dienstgrad war Major der Reserve. Seit 1894 war er als Ehrenritter Mitglied des Johanniterordens, seit 1902 als Rechtsritter, organisiert dann in der Hannoverschen Genossenschaft der Kongregation.Johanniterorden (Hrsg.): Gesamt-Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem nach dem Stande vom 10. März 1931. Eigenverlag, Berlin 1931, S. 261. Im Jahr 1892 war er Regierungs-Assessor bei der Regierung in Wiesbaden, Preußisches Verwaltungs-Blatt. Wochenschrift für Verwaltung und Verwaltungsrechtspflege in Preußen. Jahrgang XIII, №. 23, I. Personal-Nachrichten, Julius Sittenfeld-Carl Heymanns Verlag, Berlin, den 5. März 1892, S. 265. 1896 bei der Regierung in Münster.

1900 wurde Ludwig von Doetinchem de Rande königlich-preußischer Landrat des Landkreises Ilfeld im Regierungsbezirk Hildesheim (Provinz Hannover).

Familie Er heiratete am 5. Dezember 1907 in Berlin Dagmar von Busse (* 20. Juni 1877 auf Gut Ossen, Landkreis Groß Wartenberg; † 12. November 1966 in Stuttgart), die Tochter des preußischen Landrats und Landesältesten Richard von Busse, Gutsherr auf Bischdorf (Landkreis Groß Wartenberg) und Naurath (Kreis Kempen in Posen), und der Elsbeth von Rathenow. Sein Schwager Leo von Busse (* 15. Juni 1876; † 21. Mai 1916), war ebenso Landrat.Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft (DAG). Teil B (Briefadel). 1942. Jahrgang 34, Mit: von Busse, III, Justus Perthes, Gotha 1941, S. 80.

Ludwig von Doetinchem de Rande war auch als Familiengenealoge aktiv.Anmerkung/Fußnote, In: Bernhard Koerner (Hrsg.), Ad. M. Hildebrandt (Zeichnungen): Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien, ein Deutsches Geschlechterbuch. Band 17, C. A. Starke Verlag, Görlitz 1910, S. 526. Er erhielt seine letzte Ruhestätte auf dem Bornstedter Friedhof in Potsdam. Seine Witwe lebte weiterhin Potsdam.

Literatur Walter von Hueck, u. a.: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser A. Band XV, Band 71 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1979, S. 139.

Einzelnachweise

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