Ludwig auf Freiersfüßen ist der fünfte Teil der Lausbubenfilme nach Motiven von Ludwig Thoma. Regie führte Franz Seitz, der auch das Drehbuch bearbeitete und bei allen Ludwig-Filmen als Produzent in Erscheinung trat. Uraufführung war am 17. Dezember 1969.
Handlung Kommerzialrat Klausing bereist mit seiner Frau und Tochter Lilly Bayern. Abiturient Ludwig wird gebeten, letztere als Bergführer zu begleiten. Bei dieser Gelegenheit erzählt Ludwig, der in Lilly verliebt ist, ihr von seinen zahlreichen Streichen, die er auch im Aufsatz seines Deutschabiturs verarbeitet. Die erzählten Streiche werden im Film als Rückblenden der entsprechenden Szenen aus den vorherigen vier Filmen der Lausbubengeschichten-Reihe gezeigt.
Kritiken
Sonstiges Der Film beschränkt sich auf eine knappe Rahmenhandlung und besteht selbst überwiegend aus Sequenzen der vorangegangenen Filme. Im Vorspann wird der Film dem Andenken an den 1968 verstorbenen Rudolf Rhomberg gewidmet, der in allen anderen vier Lausbuben-Filmen den Gemeindepfarrer „Kindlein“ gespielt hat. Er ist auch in mehreren Rückblenden zu sehen. Bei der Verabschiedungsszene der Abiturienten werden diese alphabetisch genannt. Einer der Abiturienten, der mit dem besten Abitur, heißt Franz Josef Strauß und erhält vom Prinzregenten Luitpold ein Stipendium. Dies ist eine Anspielung auf den bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, der 1935 das bayernweit beste Abitur seit 1910 absolvierte.
Weblinks
Ludwig auf Freiersfüßen bei der Seitz Filmproduktion
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1969 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Ludwig-Thoma-Verfilmung