Lili Dujourie (* 1941 in Roeselare) ist eine belgische Künstlerin, die mit Mitteln der Videokunst und Installation arbeitet, aber auch Papiercollagen und Skulpturen schafft.
Leben und Werk In den 1960er Jahren wurden ihre Arbeiten zur Feministischen Kunst gezählt.Wack! Art and the Feminist Revolution. The Museum of Contemporary Art, Los Angeles. The MIT Press, Cambridge 2007. ISBN 0-914357-99-9, S. 231. 1989/1990 lebte Lili Dujourie als Stipendiatin des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. (Abgerufen am 4. Januar 2010.)
Dujourie lebt und arbeitet in Gent.
Ausstellungen Einzelausstellungen (Auswahl) 2014: Lili Dujourie, Leopold-Hoesch-Museum, Düren, kuratiert von Renate Goldmann 2005: Lili Dujourie, Jeux de Dames, BOZAR, BrüsselKuratiert von Lynne Cooke. 2003: Lili Dujourie, Videos 1972–1981, Badischer Kunstverein, Karlsruhe. Gezeigt wurden 14 frühe Videofilme in Schwarz-Weiß und ohne Ton, die am ARGOS Zentrum für audio-visuelle Künste in Brüssel restauriert und digitalisiert wurden., Badischer Kunstverein, von 21. Juni bis 31. August 2003. Katalog erschienen bei Argos, Brüssel 2002. ISBN 90-76855-10-2. 1998: Lili Dujourie, Frühe Werke 1969–1983, Kunstverein München.Lili Dujourie, Frühe Werke 1969–1983, Kunstverein München, von 27. Juni bis 16. August 1998. Katalog mit dem Titel Schweben zwischen Gegenstand und Ereignis: Begegnungen mit Lili Dujourie erschienen bei Fink, München 1998. ISBN 3-7705-3354-2. 1996: Lili Dujourie, Ormeau Baths Gallery, Belfast. 1996: Lili Dujourie, Douglas Hyde Gallery, Dublin. 1991: Lili Dujourie, DAAD-Galerie, Berlin. 1989: Lili Dujourie, Bonner Kunstverein.Lili Dujourie, Bonner Kunstverein, von 7. Dezember 1989 bis 11. Februar 1990. Katalog erschienen. 1988: Lili Dujourie, De Appel, Amsterdam. Erste Einzelausstellung in den Niederlanden., De Appel, Prinseneiland in Amsterdam, vom 27. August bis 25. September 1988.
Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl) 2007: documenta 12, Kassel.documenta 12, Kassel. 16. Juni – 23. September 2007. Anmerkungen zu den gezeigten Werke von Lili Dujourie auf dem .
Literatur Sigrid Adorf: Operation Video – Eine Technik des Nahsehens und ihr spezifisches Subjekt: die Videokünstlerin der 1970er Jahre. Transcript, Bielefeld 2008, ISBN 3-89942-797-1. (Zugleich Dissertation an der Universität Bremen.) Mieke Bal: Schweben zwischen Gegenstand und Ereignis: Begegnungen mit Lili Dujourie, aus dem Englischen von Silvia Friedrich-Rust. Fink, München 1998, ISBN 3-7705-3354-2. (Anlässlich der Ausstellung Lili Dujourie – Frühe Werke 1969–1983 im Kunstverein München 1998.)
Weblinks
Website von Lili Dujourie (englisch) Website über Lili Dujourie mit Arbeiten und Ausstellungen (u. a. Englisch, Französisch, Deutsch)
Einzelnachweise
Kategorie:Videokünstler (Belgien) Kategorie:Installationskünstler (Belgien) Kategorie:Künstler (documenta) Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1941 Kategorie:Frau