Peter Rühmkorf (Dortmund, 25 oktober 1929 - Hamburg, 8 juni 2008) was een Duitse schrijver, essayist, pamfletschrijver en dichter.

thumb|Gesigneerd boek Hij schreef onder meer onder de pseudoniemen Leo Doletzki, Leslie Meier, Johannes Fontara, Lyng, John Frieder, Hans-Werner Weber, Harry Flieder en Hans Hingst.

Hij ontving verscheidene belangrijke Duitse literatuurprijzen, waaronder de Georg-Büchner-Preis.

Hij stierf op 78-jarige leeftijd aan de gevolgen van kanker.

Onderscheidingen 1958 Hugo-Jacobi-Preis 1964 Stipendiat der Deutsche Akademie Rom Villa Massimo 1976 Stadtschreiber von Bergen 1976 Johann-Heinrich-Merck-Preis 1979 Erich Kästner Preis für Literatur der Erich Kästner Gesellschaft 1979 Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 1980 Alexander-Zinn-Preis 1980 Literaturpreis der Stadt Bremen 1984 Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft Düsseldorf 1986 Arno Schmidt Preis 1987 documenta-Schreiber 1988 Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR 1989 Ehrenpromotion durch die Justus-Liebig-Universität Gießen 1993 Georg-Büchner-Preis 1993 Justinus-Kerner-Preis 1993 Plakette der Freien Akademie der Künste in Hamburg 1994 Medaille für Kunst und Wissenschaft der Freien und Hansestadt Hamburg 1996 Preis der SWR-Bestenliste 1996 Walter-Hasenclever-Literaturpreis 1999 Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen 2000 Carl-Zuckmayer-Medaille 2000 Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur 2000 Johann-Heinrich-Voß-Preis für Literatur 2002 Joachim-Ringelnatz-Preis 2003 Nicolas-Born-Preis 2005 Erik-Reger-Preis 2009 Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (postum)

Bibliografie (samen met Werner Riegel): Heiße Lyrik. Wiesbaden: Limes. 1956 Irdisches Vergnügen in g. Fünfzig Gedichte. Hamburg: Rowohlt. 1959 Wolfgang Borchert. Biographie. Hamburg: Rowohlt. 1961 Kunststücke. Fünfzig Gedichte nebst einer Anleitung zum Widerspruch. Hamburg: Rowohlt. 1962 Über das Volksvermögen. Exkurse in den literarischen Untergrund. Reinbek: Rowohlt. 1967 (Een eeuw kinder- en aftelversjes en trivialia) Was heißt hier Volsinii? Bewegte Szenen aus dem klassischen Wirtschaftsleben. Reinbek: Rowohlt. 1969 (Bühnenstück) Die Jahre die ihr kennt. Anfälle und Erinnerungen. Reinbek: Rowohlt. 1972 Lombard gibt den Letzten. Ein Schauspiel. Berlin: Wagenbach. 1972 Die Handwerker kommen. Ein Familiendrama. Berlin: Wagenbach. 1974 Walther von der Vogelweide, Klopstock und ich. Reinbek: Rowohlt. 1975 Phoenix – voran! Gedichte. Dreieich: pawel pan. 1977 Strömungslehre I. Poesie. Reinbek: Rowohlt. 1978 Haltbar bis Ende 1999. Gedichte. Reinbek: Rowohlt 1979 Auf Wiedersehen in Kenilworth. Ein Märchen in dreizehn Kapiteln. Frankfurt am Main: Fischer. 1980 Im Fahrtwind. Gedichte und Geschichte. Berlin (u.a.): Bertelsmann. 1980 agar agar – zaurzaurim. Zur Naturgeschichte des Reims und der menschlichen Anklangsnerven. Reinbek: Rowohlt. 1981 Kleine Fleckenkunde. Zürich: Haffmans. 1982 Der Hüter des Misthaufens. Aufgeklärte Märchen. Reinbek: Rowohlt. 1983 Blaubarts letzte Reise. Ein Märchen. Dreieich: pawel pan. 1983 Bleib erschütterbar und widersteh. Aufsätze – Reden – Selbstgespräche. Reinbek: Rowohlt. 1984 Mein Lesebuch. Frankfurt am Main: Fischer. 1986 Außer der Liebe nichts. Liebesgedichte. Reinbek: Rowohlt. 1986 Dintemann und Schindemann. Aufgeklärte Märchen. Leipzig: Reclam. 1986 Selbstredend und selbstreimend. Gedichte – Gedanken – Lichtblicke. Stuttgart: Reclam. 1987 Werner Riegel. „ … beladen mit Sendung. Dichter und armes Schwein“. Stuttgart: Reclam. 1988 Einmalig wie wir alle. Reinbek: Rowohlt. 1989 Dreizehn deutsche Dichter. Reinbek: Rowohlt. 1989 Selbst III/88. Aus der Fassung. Zürich: Hafmanns. 1989 Komm raus! Gesänge, Märchen, Kunststücke. Berlin: Wagenbach. 1992 Deutschland, ein Lügenmärchen. Göttingen: Wallstein. 1993 Lass leuchten! Memos, Märchen, TaBu, Gedichte, Selbstporträt mit und ohne Hut. Reinbek: Rowohlt. 1993 Tabu I. Tagebücher 1989–1991. Reinbek: Rowohlt. 1995 Gedichte. Reinbek: Rowohlt. 1996 Ich habe Lust, im weiten Feld… Betrachtungen einer abgeräumten Schachfigur. Göttingen: Wallstein. 1996 Die Last, die Lust und die List. Aufgeklärte Märchen. Reinbek: Rowohlt. 1996 Ein Buch der Freundschaft. Remagen-Rolandseck: Rommerskirchen. 1996 Lethe mit Schuß. Gedichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp. 1998 wenn – aber dann. Vorletzte Gedichte. Reinbek: Rowohlt. 1999 Von mir zu Euch für uns. Göttingen: Steidl. 1999 Wo ich gelernt habe. Göttingen: Wallstein. 1999 (met Horst Janssen): Mein lieber Freund und Kompanjung. Hamburg: Jud. 1999 (met Robert Gernhardt): In gemeinsamer Sache. Gedichte über Liebe und Tod, Natur und Kunst. Zürich: Haffmans. 2000, Das Lied der Deutschen. Göttingen: Wallstein. 2001 (über Hofmann von Fallersleben) Funken fliegen zwischen Hut und Schuh. Lichtblicke, Schweifsterne, Donnerkeile. Hgg. von Stefan Ulrich Meyer. München: Deutsche Verlagsanstalt. 2003 Tabu II. Tagebücher 1971–1972. Reinbek: Rowohlt. 2004 Wenn ich mal richtig ICH sag … . Ein Lese-Bilderbuch. Göttingen: Steidl. 2004 Aufwachen und Wiederfinden. Gedichte. Frankfurt am Main: Insel. 2007 Paradiesvogelschiß. Gedichte. Reinbek: Rowohlt. 2008

Verzamelde werken Die Jahre die Ihr kennt. Anfälle und Erinnerungen. Werke 2. Hrsg. von Wolfgang Rasch, 1999 Gedichte. Werke 1. Hrsg. von Bernd Rauschenbach, 2000 Schachtelhalme. Schriften zur Poetik und Literatur. Werke 3. Hrsg. von Hartmut Steinecke, 2001 Die Märchen. Werke 4. Hrsg. von H.Detering und S.Kerschbaumer, 2007

Door Rühmkorf verzorgde uitgaven Werner Riegel: Gedichte und Prosa. Wiesbaden: Limes. 1961 Wolfgang Borchert: Die traurigen Geranien und andere Geschichten aus dem Nachlass. Reinbek: Reowohlt. 1962 Primanerlyrik, Primanerprosa. Eine Anthologie. Reinbek: Rowohlt. 1965 131 expressionistische Gedichte. Berlin: Wagenbach. 1976 Das Mädchen aus der Volkskommune. Chinesische Comics. Reinbek: Rowohlt. 1976 Ein Buch der Freundschaft. Remagen-Rolandseck: Rommerskirchen. 1996, mit Theo Rommerskirchen Arno Schmidt: Lesen ist schrecklich! Das Arno-Schmidt-Lesebuch. Zurüch: Haffmans. 1997 Die Geschichte vom Lastkran, der eine Schiffssirene sein wollte. Prosa, Lyrik, Szene & Essays. Künzelsau: Swiridoff. 2002.

Platen, CD's Im Vollbesitz meiner Zweifel – Lyrik und Jazz. Grammofoonplaat. 1963 Warum ist die Banane krumm? Schallplatte für Kinder. 1971, met Peter Bichsel u. a. Der Ziegenbock im Unterrock. Kinderverse und –geschichten, gesammelt von Peter Rühmkorf. Grammofoonplaat. 1973 Kein Apolloprogramm für Lyrik. Grammofoonplaat (met Michael Naura, Wolfgang Schlüter, Eberhard Weber). 1976 [ECM 2305801 SP] Phönix voran!. Grammofoonplaat (met Michael Naura, Wolfgang Schlüter, Leszek Zadlo). 1978 [ECM 2305802 SP] Außer der Liebe nichts. Liebesgedichte. Gelezen door Peter Rühmkorf. München: Der Hörverlag, 1999. 1 CD. (Audio Books.) Robert Gernhardt & Peter Rühmkorf lesen: In gemeinsamer Sache. München: Raben-Records im Heyne Hörbuch 2000. 1 MC. Peter Rühmkorf liest Lyrik und Prosa. Hrsg. von Harro Zimmermann und Walter Weber. Göttingen: Wallstein-Verl.; Bremen: Radio Bremen, 1999. 2 CD's. Rühmkorf, Enzensberger: Jahrgang 1929: Zwei Lyriker im Doppelbild. Hamburg: Hoffmann und Campe Hörbücher, NDR Audio 2002. 2 CD's. Günter Grass und Peter Rühmkorf lesen: Komm, Trost der Nacht. Barocklyrik. München: Der Hörverlag 2004. 1 CD. Peter Rühmkorf, mit Dietmar Bonnen und Andreas Schilling: Früher, als wir die großen Ströme noch …, Rühmkorf-Gedichte mit Musik, random house 2006. 1 CD. Paradiesvogelschiß. Gedichte. Von, für und mit Peter Rühmkorf. Hoffmann und Campe Hörbücher. 2008 1 CD

Over Rühmkorf Arno Schmidt Stiftung (Hrsg.): Arno Schmidt Preis 1986 für Peter Rühmkorf, Bargfeld 1986 (mit Texten von Jan Philipp Reemtsma, Peter Rühmkorf und Arno Schmidt) Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Text + Kritik. Zeitschrift für Literatur. Heft 97. Peter Rühmkorf. edition text + kritik, München 1988. Sabine Brunner: Rühmkorfs Engagement für die Kunst. Verl. Die Blaue Eule, Essen 1985. Peter Bekes, Michael Bielefeld: Peter Rühmkorf. : Beck, Verl. edition text + kritik, München 1982. Lars Clausen: Die Finisten. In: Mittelweg 36, 1992 Frédérique Colombat-Didier: La situation poétique de Peter Rühmkorf. Lang, Bern (u.a.) 2000. Manfred Durzak, Hartmut Steinecke (Hrsg.): Zwischen Freund Hein und Freund Heine: Peter Rühmkorf. Studien zu seinem Werk. Rowohlt, Reinbek b. Hamburg 1989. Dieter Lamping, Stephan Speicher (Hrsg.): Peter Rühmkorf. Seine Lyrik im Urteil der Kritik. Bouvier, Bonn 1987. Wolfgang Rasch: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke aus dem Archiv von Peter Rühmkorf in Hamburg. In: Zeitdiskurse. Reflexionen zum 19. und 20. Jahrhunderts als Festschrift für Wulf Wülfing. Hg. von Roland Berbig, Martina Lauster und Rolf Parr. Synchron Verlag, Heidelberg 2004 (Darin u.a. über Rühmkorfs Studienzeit in Hamburg.), , S. 425–442. Ders.: Bibliographie Peter Rühmkorf. Aisthesis, Bielefeld 2004. 2 Bände, zusammen 814 Seiten (Band 1: Primärliteratur; Band 2: Sekundärliteratur). (Bibliographien zur deutschen Literaturgeschichte Band 13), . Herbert Uerlings: Die Gedichte Peter Rühmkorfs. Subjektivität und Wirklichkeitserfahrung in deutschen Lyrik.. Bouvier, Bonn 1984. Theodor Verweyen: Eine Theorie der Parodie. Am Beispiel Peter Rühmkorfs. Fink, München 1973.

Films Kleine Anweisung zum glücklichen Leben. 1963 Schwarz-Weiß-Rot. 1964 Abends wenn der Mond scheint. 1964 Zurück zur Kultur. 1968 Ein Mann ohne Ufer. Auf den Spuren von Hans Henny Jahnn. 1980, zusammen mit Paul Kersten Wortwechsel. Peter Rühmkorf im Gespräch mit Gabriele von Arnim, Produktion: Südwestfunk, 1996, 30 Min. „Das Literarische Quartett. Zum 50. Todestag von Bertolt Brecht“, mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Iris Radisch und Peter Rühmkorf als Gast, Produktion: ZDF, Erstausstrahlung: 11. August 2006, (Besprechung der FAZ)

Interviews „Die Pariser Philosophen sind banal“, Arbeiter-Zeitung, 1989, Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Peter Rühmkorf „Wir alle spielten gern mit Waffen“, Süddeutsche Zeitung, 24. April 2007 „Ich bin ein Glücksprophet“, Die Zeit, 27. März 2008

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